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Coronakrise zeigt, dass die Vorhaltung im Gesundheitswesen zu knapp ist

22.03.2020

Die Coronakrise zeigt, dass unser Gesundheitswesen und insbesondere das Krankenhauswesen keine Reserven mehr hat, die jetzt die nötig wären. Der Leserbrief der Vorsitzenden zeigt anhand der Daten des Robert Koch-Insitutes und der Bevölerungsstatistik, dass wir bei einer Reserve von 20% keine Probleme hätten.

 Fehlende Vorratshaltung und Überkapazitäten für Notfälle rächen sich jetzt

In der derzeitigen Coronakrise wird verschwiegen, was der eigentliche Skandal ist: Vorratshaltung und die Vorhaltung von Überkapazitäten für Notfälle sind in den letzten 30 Jahren konsequent aus Effizienzgründen abgebaut worden. Das rächt sich jetzt. Sehen wir uns die nakten Fakten an. Gegen die Corona-Infektion ist niemand immun, es sei denn, er hat die Krankheit überwunden oder wurde dagegen geimpft. Einen Impfstoff gibt es allerdings derzeit nicht. Also bleibt für die Bildung von Antikörpern nur das Überstehen der Krankheit. Am 22.03.2020 waren lt. Robert Koch-Institut 18.610 Fälle labordiagnostisch bestätigt infiziert, 55 Personen waren verstorben. Das macht eine Todesrate von 2,955 Promille. Auf seiner Webseite schreibt das Institut, dass 95,5% aller Corona-Erkrankungen einfach krank sind, wie bei einer normalen Grippe. 4,5% der Erkrankten müssen allerdings ins Krankenhaus und 0,25% müssen intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Das wären bei der heutigen Bevölkerung (Stand 30.09.2019 mit 83,149 Mio) rund 4,157 Menschen, die ins Krankenhaus müssten und darauf ist das deutsche Krankenhauswesen nicht eingestellt. im Jahr 2017 wurden in den 1942 Krankenhäusern 19,4 Mio Fälle behandelt, das wäre eine Erhöhung um 4 Mio Fälle (= ein Zuwachs von rd. 25%) und den können die Krankenhäuser nicht abfedern. Also wäre es das Richtige, wenn jetzt alle Reserven gehoben würden: die Bundeswehr stellt ihre Lazarette auf, provisorische Krankenhäuser werden eingerichtet, vor Kurzem geschlossene Krankenhäuser (wie z.B. in Wolfhagen bei Kassel) werden wieder eröffnet, die Reservisten der Bundeswehr werden geholt und die im letzten Jahr in Rente gegangenen Ärzte und Pflegepersonal wird aufgerufen, zu helfen und erhalten dafür ihren Lohn ohne Sozial- und Steuerabzüge. Dann wären wir in 8 Wochen durch mit Corona, anstatt die ganze Wirtschaft voraussichtlich das ganze Jahr 2020 lahm zu legen und so eine Wirtschaftskrise mutwillig auszulösen, die sich gewaschen hat und deren Folgen uns noch lange beschäftigen wird. Früher habe ich im Studium gelernt, dass man rd. 20% Reserve für Unvorhergesehenes einplant. Wäre gut gewesen, wenn die Politik in den letzten 30 Jahren so weitsichtig gewesen wäre, auch wenn es etwas kostet. Das Schließen der Wirtschaft wird heute nämlich viel teurer.

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