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Anwerbung fremder Pflegekräfte und Arbeitslosigkeit hier

09.12.2019

Spahn will Pflegekräfte aus Mexiko anwerben - hier werden tausende Menschen in der Automobilindustrie und bei den Banken arbeitslos. Wäre es nicht besser, die Umschulung der arbeitslosen Menschen zuerst umzusetzen? Ein Leserbrief an die Oberhessische Presse skizziert eine Problemlösung.

Anwerbung fremder Pflegekräfte und Arbeitslosigkeit hier

Am 04.12.2019 meldete die OP, dass die Einstellung von Pflegekräften aus dem Ausland durch die Fachkräfteagentur - einer Abteilung des Arbeitsamtes - in Saarbrücken die Visaanträge, Berufserlaubnisse, Arbeitserlaubnisse etc. zentral geprüft und damit eine max. Vorlaufzeit von 6 Monaten für die einwandernden Personen gewährleistet werden soll. Da fragt man sich doch: warum ausgerechnet Saarbrücken? Und kommt auf Namen wie Maas, Kramp-Karrenbauer. Sollen hier Wähler mit sicheren Schreibtischen geködert werden?

Keiner fragt mehr: ist diese Art der Einwanderung noch sinnvoll und notwendig, wenn gleichzeitig in der Automobilindustrie tausende von Menschen in die Arbeitslosigkeit gehen? 7000 Stellen bei VW, 6000 Stellen bei Daimler, 9500 Stellen bei Audi, 2600 Stellen bei Bosch (Zulieferer), 2000 Stellen bei Brose (Zulieferer), 4700 Stellen bei den Zulieferen im Saarland fallen bis 2023 weg. Das sind 30.800 Menschen ohne Arbeit und weitere Zulieferfirmen wackeln! Wenn nur jeder zweite davon eine Umschulung als Pflegekraft von der Deutschen Rentenversicherung erhielte, wäre in zwei Jahren gut 15.000 deutsch sprechende, gut ausgebildete, mit der hiesigen Mentalität vertraute Pflegekräfte vorhanden. Warum baut die Politik dagegen Bürokratie aus, schwächt die pflegerische Versorgung in den Herkunftsländern der ausländischen Kräfte und lässt die Automobilwerker gnadenlos in die Arbeitslosigkeit gehen?


 

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