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Leserbrief der Kreisvorsitzenden in der Oberhessischen Presse veröffentlicht

08.10.2019

Im Leserbrief an die Oberhessische Presse schlägt die BDH-Kreisvorsitzende Lemmer vor, anstatt Pflegekräfte aus Mexiko anzuwerben, die immer zahlreicher arbeitslos werdenden Beschäftigen der Banken, Versicherten, Automobilindustrie kostenfrei zu Pflegekräften umzuschulen. Außerdem sollte mittels einer besseren Bezahlung der Pflegeberufs attraktiver gemacht werden.

 Leserbrief veröffentlicht in der Oberhessischen Presse am 02.10.2019

Dass ein Mangel an Pflegekräften besteht, ist schon seit 10 Jahren bekannt. Die Arbeitsagentur hat bis 2019 die Ausbildung von Altenpflegehelfern voll finanziert, jedoch am Bedarf vorbei. Es fehlen 3-jährig examinierte und ganz besonders darüber hinaus weitergebildetet Intensivpflegekräfte. Wenn diese nicht da sind, müssen die Krankenhäuser Intensivbetten sperren oder eine Strafe bezahlten, die höher ist, als das Gehalt der Pflegekraft. Jetzt holt Minister Spahn Pflegekräfte aus Mexiko, die zwar aufgrund ihres katholischen Glaubens auch in kirchlichen Krankenhäusern eingesetzt werden können, aber zuallererst fehlen ihnen die deutschen Sprachkenntnisse.

Andererseits werden jetzt und in naher Zukunft viele Bankangestellte, Versicherungsangestellte und Arbeiter bei der Commerzbank, Continental, bei den Autozulieferbetrieben im Hinterland arbeitslos. Da wäre es doch viel sinnvoller, diese Menschen umzuschulen, ebenfalls voll finanziert von der Arbeitsagentur. Deutsch können sie schon mal und eine Schulbildung haben sie auch genossen. Das würde endlich das echte Interesse der Politik an den arbeitslos werdenden Menschen und am Pflegeberuf deutlich machen. Dann könnten wir diese klimaschädlichen Flugreisen der Politiker sparen.

Autorin: Luitgard Lemmer, Vorsitzende BDH-KV Lahn-Dill-Eder

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