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Leserbrief zum Bericht über Pränataldiagnostik in der Zeitschrift "Der Spiegel"

22.09.2019

Pränataldiagnostik wird ohne öffentliche ethische Diskussion um Abtreibungsrecht erlaubt

Leserbrief zum Bericht über Pränataldiagnostik in der Zeitschrift "Der Spiegel"

 Von der Öffentlichkeit unbemerkt wird wieder ein windelweicher „Kompromiss“ zur erlaubten Abreibung behinderter Menschen im G-BA geschlossen. Grundsätzlich ist es gut, die Frauen und ungeborenen Kinder von pränatalen Risiken zu beschützen, die die heute übliche Fruchtwasseruntersuchung mit sich bringt. Eine Blutuntersuchung zur Diagnose von Trisonmie 21 (Downsyndrom) ist schonender.
Doch die damit verbundene ethische Frage der Abtreibung von behinderten ungeborenen Kindern allein auf eine Beratung durch ungeschulte und in Zeitnot befindliche Ärzte zu verschieben, ist ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft. Es braucht eine öffentliche Diskussion um Konsequenzen der pränatalen Diagnostik. Sonst wird später jede Mutter eines behinderten Kindes gefragt: warum hast Du nicht abgetrieben? Hierbei muss auch diskutiert werden, warum andererseits frühgeborene Kinder mit erheblichen Behinderungen am Leben erhalten werden und gleichzeitig eine Abtreibung von behinderten Kindern erlaubt ist, wenn vom Arzt attestiert wird, dass diese einen körperlichen oder seelischen Schaden bei der Schwangeren verursachen. Das gleiche Kind kann also abgetrieben oder als Frühchen versorgt werden. Eine widersinnige Moral und Rechtslage!

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

BDH-Kreisverband Lahn-Dill-Eder • Zum Schwarzen Mann 1 • 35085  Ebsdorfergrund • Tel. 06424-6740 und 0152-57089865
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